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Mondryx

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Friday, July 22nd 2011, 2:17am

Ar tonelico Qoga






Wer noch nie etwas von Ar tonelico gehört hat, der ist wohl kein Fan von japanischen Rollenspielen. Denn schon auf der PlayStation 2 begeisterte diese Serie mit einem etwas ungewöhnlichem Spielprinzip. Besonders im Westen war es etwas sehr neues. So hat sich NISA auch dieses mal entschieden den letzten Teil dieser Trilogie im Westen zu veröffentlichen. Also vorab wieder ein „Es lebe Hoch!“ auf NISA!




Wir befinden uns im Blue Canyon Hamlet. Hier lebt ein Junge mit weißen Haaren. Ja, weiße Haare. Er ist aber kein Verwandter von Benjamin Button, sondern einfach nur ein Opfer von Gust, die für dieses Spiel verantwortlich sind. Aoto liegt eines Tages in seinem Zimmer, als vor seiner Tür etwas geschieht, das sein ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Eine Frau in Ritterrüstung wird augenscheinlich von der Armee bedroht und ein älterer Herr liegt im Sterben neben ihr. Mit Heldenmut, wie ihn Aoto ihn nun mal besitzt, stürzt er sich in den Kampf und rettet das Mädchen. Doch plötzlich verwandelt sich das Mädchen in ein anderes. Ihr Name ist Saki, und der im Sterben liegende bittet Aoto auf sie Acht zu geben. Saki ist eine Reyvatail. Reyvatail sind von Menschen geschaffene Wesen, die auch wie Menschen aussehen, aber noch besondere Fähigkeiten inne haben. Diese können mit Hilfe von Liedern, die in der göttlichen Sprache Hymnos geschrieben sind, Wunder bewirken. Welche Aufgabe Saki inne hat, wird Aoto erst im Laufe seines Abenteuers klar. Doch er muss sich nicht alleine auf den Weg machen. Sein bester Freund Tatsumi, Finnel, eine weitere Reyvatail, und Hiraki Gojo, ein Arzt für Reyvatail, unterstützen ihn tatkräftig bei dieser Mission. Ohne einen Antagonisten wäre es aber kein richtiges Abenteuer, oder? Diesen Part übernimmt der Archia Think Tank, die mit ihren Wertvorstellungen wie der Welt geordnet werden soll auf großen Widerstand bei Aoto treffen. Wer die beiden Vorgänger kennt, der wird sich in der Geschichte gleich heimisch fühlen, denn dieser Teil bringt die Reise durch Sol Ciel, Metafalss und Ar Ciel zu einem Ende. Doch wie es endet, ist einem selbst überlassen. Ar tonelico Qoga trumpft nämlich mit 8 möglichen Enden auf.



Hier machen wir nun auch einen Einstieg ins Gameplay. Ar tonelico Qoga spielt sich wie seine Vorgänger, nur das es diesmal keine 2D Welt mit Sprits mehr ist. Die Sprits wurden gegen Polygon Figuren ausgetauscht, die Grafik deutlich verbessert, und das Kampfsystem wurde auch merklich überarbeitet. Die Spielwelt besteht aber immer noch zum großen Teil aus von Hand gezeichneten Gebieten, durch die man dann mit seiner Spielfigur läuft. Vor allem die sehr schönen Hintergründe tragen sehr zur Atmosphäre bei. Man fühlt sich einfach in eine andere Welt versetzt, und es kommt fast ein Spielgefühl von PS2 RPG Flair auf, da Ar tonelico Qoga sehr viel klassisches, eben altbewertes, bietet. So gibt es immer noch Zufallskämpfe. Es sind keine Areale durch die man läuft und schon vorher sieht gegen welchen Typ von Gegner man gleich kämpfen wird. Wer sich nicht mit den modernen Gegebenheiten identifizieren kann, der wird sich bei diesem Titel auf alle Fälle heimisch fühlen.

Was Ar tonelico schon immer ausgezeichnet hat, war der kleine Balken am unteren rechten Bildschirmrand. Dieser verändert seine Farbe von Blau zu Rot beim laufen durch die Gebiete. Er ist Indikator für die Wahrscheinlichkeit eines Kampfes. Nach einem gewonnenen Kampf leert sich dieser immer mehr. Wenn er einmal leer ist, muss man das Gebiet verlassen um wieder eine Möglichkeit auf Kämpfe zu haben. Möchte man also ein großes Gebiet in Ruhe erkunden, so muss man bloß den Balken leer machen. Eine sehr sinnvolle Mechanik, denn irgendwann gehen jedem die Zufallskämpfe auf den Senkel, wenn man einfach nur einen Gegenstand sucht, oder zum unzähligsten Male ein Gebiet durchquert.


Die Gebiete in Ar tonelico Qoga reichen von üblichen Höhlen, Bergregionen bis hin zu futuristischen Gebäuden. Durch das vielfältige Design wird es einem nie langweilig, und ohnehin wird einem für das Auge sehr viel geboten. Nun zu einem der Kernpunkte von Ar tonelico. Die Konversationen. Die Gespräche von Ar tonelico finden per Textbox statt. Über diesen Textboxen sind liebevoll gezeichnete Bilder der Charaktere zu sehen, die gerade das Wort erhoben haben. Je nach Stimmung verändern sie auch mal die Pose, oder den Gesichtsausdruck um ihren Emotionen mehr Ausdruck zu verleihen. Doch im Vergleich zu anderen Spielen, die ebenfalls auf dieses Prinzip setzen, wirkt Ar tonelico Qoga etwas arm an Vielfalt. Dieses wird aber mit dafür mit dem wunderbaren Artwork der Charaktere wieder wett gemacht. Hat man einen besonderen Erfolg errungen, oder eine wichtige Entscheidung getroffen, bekommt man auch mal ein Bild für die Galerie. Oder sieht eine Szene wie aus einem Anime. Diese treiben für gewöhnlich die Story voran. Wie auch schon bei den Vorgängern muss man wieder wichtige Entscheidungen treffen. Diese sind unabdingbar für das Ende, auf das man steuert. Zudem beeinflusst es auch die Gespräche mit den anderen Figuren im Verlauf der Geschichte.



Mit der Zeit schaltet man Talktopics frei. Talktopics sind immer für eine bestimmte Reyvatail. Diese Talktopics sind nicht wichtig, wenn man das Spiel nur durch rushen möchte. Aber wer spielt auch schon ein RPG, wenn er nicht an der Geschichte und den Nebengeschichten interessiert ist? Diese behandeln in der Regel die aktuellen Ereignisse, die Beziehung zu anderen Frauen (Achtung! Eifersucht!), aber auch ganz lapidare Sachen wie ein Gericht im Restaurant. Für einen Lacher wird in diesem Spiel aber auf jeden Fall gesorgt. Einen wichtigen Aspekt haben Talktopics dann aber doch. Ohne bestimmte Talktopics kann man in der Cosmosphere nicht weiter kommen. Was ist aber eine Cosmosphere? Die Cosmosphere ist etwas, was nur eine Reyvatail besitzt und ist vergleichbar mit dem Verstand eines Menschen. In der Cosmosphere schaltet man neue Hyuma frei, neue Persönlichkeiten und natürlich die nächste Ebene der Cosmosphere. Jede Cosmosphere ist einzigartig und spiegelt die Persönlichkeit der Reyvatail wider. So erlebt man in jeder Cosmosphere, ja auf jeder Ebene in dieser, eine neue Geschichte. Doch was sind jetzt schon wieder Hyumas? Hyuma sind kleine Geschöpfe, die in der Cosmosphere der Reyvatail leben und bestimmte Eigenschaften verkörpern. Diese kann man im Kampf dann auch praktisch anwenden. Und wie spielt es sich überhaupt in der Cosmosphere? Wenn man japanische Dating Simulationen kennt, wie es sie zu Hauf für die PSP zum Beispiel gibt, dann hat man einen ganz guten Ansatz dafür, wie es sich hier spielt. Es gibt eine Karte mit Orten, auf die man gehen kann. Wenn dort ein Event zu erleben ist, dann erkennt man das an einem Stern neben dem Namen des Ortes. So lernt man die Reyvatail mit der Zeit immer besser kennen, in der man sich gerade befindet. Und wer weiß, vielleicht auch auch zu lieben?


Das Kampfsystem wurde im Vergleich zum Vorgänger an die neuen Polygonfiguren angepasst. So könnte man auch sagen, es wurde zugänglicher gemacht. Der Kampf läuft nun in Echtzeit ab, man kann sich frei bewegen und übernimmt die Kontrolle über einen Leader. Der Leader markiert hierbei allerdings nur die Figur, die man selbst steuert. Die anderen beiden agieren KI gesteuert. Den Großteil der Zeit machen sie ihre Aufgabe auch recht ordentlich. Der beste Freund im Kampf ist die Viereck Taste, denn damit greift man den Gegner an. Drückt man zu Beginn eines Kampfes diese, läuft der Charakter sogar von allein zum nächsten Ziel. Mit den Tasten auf dem Digi-Pad kann man an die übliche 3er Hit Kombo auch noch verschiedene Abschluss Angriffe hängen. Wenn man diese denn beherrscht. Die wahre Macht im Kampf ist allerdings die Reyvatail, die man als Unterstützung gewählt hat. Mit dem Treffen der richtigen Töne in der Burst Leiste steigert man die Macht der Reyvatail. Zu bestimmten Punkten ist es der Reyvatail dann möglich zu strippen. Ja! Es gibt Haut zu sehen! Je mehr Kleidung die Reyvatail ablegt, desto mächtiger sind ihre Angriffe. Ein Glück sind es keine Männer, die sich hier nackig machen... aber für die ein oder andere Überraschung sorgt Ar tonelico Qoga dann doch noch. Hat man einen Kampf soweit, dass man drei mal strippen konnte, was man übriges mit den Schultertasten zum Auswählen eines Elements, auf welche man die erwähnten Hyumas legen kann, und dem schütteln des Controllers auslöst; hat man mit dem vierten die Möglichkeit einen sogenannten Flipsphere Angriff auszulösen. Der Schaden dieses Angriffs hängt vom persönlichen Können ab. Denn man muss in einer Art kleinen Minispiel Töne auf der Burstleiste treffen, sowie darauf achten wie hoch die Zahl neben der Burst Leiste ist, denn dies sind die Faktoren für den Schaden, die der Flipsphere Angriff verursacht. Hier kommt dann auch wieder die Cosmosphere ins Spiel. Denn eine Reyvatail ist nur so nützlich, wie die Hyuma, die Boni wie Attack Plus und ähnliches bieten, die sie trägt.



Neben all diesem Kämpfen bietet das Spiel einem aber auch die Möglichkeit Items zu schmieden. Drum wird ein fleißiger Sammler auch mit guten Rezepten belohnt. Und nur so sind auch später bestimmte Gegenstände dann auch im Laden zu erwerben. Damit der gewählte Gegenstand hergestellt werden kann, braucht man wiederum andere Gegenstände die man verwerten muss. Je nachdem welche Reyvatail man gewählt hat, kann man dem Item auch noch einen speziellen Namen geben. Beim Soundtrack gibt sich die japanische Elite die Hand. So wirken bekannte Interpreten wie KOKIA, Akiko Shikata und Haruka Shimotsuki mit. Kaum ein Soundtrack fesselt einen wohl so wie der von Ar tonelico. Die Tracks sind traumhaft schön und bringen einen Regelmäßig zum aufdrehen der Anlage wenn wieder ein Bosskampf ansteht, oder ein wichtiger Augenblick die passenden Klänge braucht. Aber auch die normale Untermalung beim laufen durch die Städte und Dungeons kann sich hören lassen. Wer ein Faible für Katzen hat, sollte Akiko Shikata wohl besonders gut zuhören. Nya!


Ar tonelico Qoga macht nicht wirklich viel falsch. Die Story ist spannend, bietet viele lustige und traurige Momente, und für Veteranen der Serie wird auch oft genug Bezug zu den Vorgängern genommen. Das Kampfsystem ist schön dynamisch, wenn auch nicht so gut wie es einmal war. Die Grafik ist schön anzusehen und für einen von NISA veröffentlichten Titel sogar richtig klasse. Das Gameplay überzeugt, und mit seinen vielen Möglichkeiten wird einem auch nicht langweilig während den gut 60-70 Stunden, die es einen beschäftigt, wenn man alle möglichen Enden erspielen möchte. Das absolute Highlight ist aber der Soundtrack mitsamt der Hymnen, die von KOKIA und Akiko Shikata einen wahrhaftigen Ohrenschmaus bieten. Ich liege hier wohl auch nicht falsch, wenn ich behaupte, dass Ar tonelico Qoga eines der besten J-RPG, wenn nicht sogar RPGs im Allgemeinen, auf der PlayStation 3 ist.
Hardware:
42" Philips LCD, 5.1 Sys mit Reciever, 320 GB PS3
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Spiele ich zur Zeit:
Hyperdimension Neptunia Mk.2

Trophycard:




SirHenrythe3rd

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Friday, July 22nd 2011, 8:08am

Hey - dann bin ich ja nicht der einzige, der das Spiel hat! Hätte nicht gedacht das sich da noch jemand für interessiert.
Schönes Review!!!

Mondryx

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Friday, July 22nd 2011, 9:17am

Wenn es um japanische Nischentitel geht, bin ich recht oft mit dabei ;)
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Friday, July 22nd 2011, 11:32am

Dito!
Ich sage nur Trinity, Atelier Rorona, Hyperdimension Neptunia, Mamoru Kun 3, RailFan...waren alles Pflichtkäufe für den japanophilen Henry. ;)
Da kommen auch echt gute Sachen für die PS3 raus, hätte ich gar nicht mit gerechnet. Aber gut so! ^^

Nazgul242

steht auf dicke *Huuup* ;)

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Friday, July 22nd 2011, 2:41pm

tja, so unterscheiden sich eben die geister . mich schrecken schon alleine diese manga style püppchen grafik ab .
;)

egal , ich bin hier natürlich sehr oberflächlich . das review von mondryx ist gut geschrieben
* :D Wir sind einem Stern gefolgt." "Waaas ? Sternhagelvoll seid ihr!" :D *


trimone

Hero to the Downtrodden

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Friday, July 22nd 2011, 3:12pm

Ich fange mit solchen Spielen lieber erst gar nicht an, weil ich die zu 90% nicht beenden werde. Auch wenn die gut sind. FFVII finde ich richtig geil, aber nach 25 std war bei mir die Luft raus. Leider. Irgendwie sind die mir zu eintönig.
Aber Mass Effect habe ich 40 std fast am Stück durchgezockt und ich könnte es noch ein mal durchziehen :D

SirHenrythe3rd

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Friday, July 22nd 2011, 4:12pm

Quoted

Aber Mass Effect habe ich 40 std fast am Stück durchgezockt und ich könnte es noch ein mal durchziehen

Da kann man mal wieder sehen wie die Geschmäcker auseinander gehen können! ^^
Final Fantasy habe ich nach Teil7 nicht mehr angefasst und diesen auch nicht zu Ende gespielt.

Ich weiß....alle finden FF eben seit diesem Teil so toll, mir war es zu langweilig. Cutscene, Kampf, Cutscene, Kampf, Cutscene, Kampf, *GÄHN*!
Mass Effect 2 habe ich mir neulich noch schnell besorgt, weil ich noch die erste Auflage der seltenen kanadischen Limited-Edition mit engl./franz. Cover bunkern wollte.
Spielen wollte ich es eigentlich gar nicht, habe es dann aber doch vier Stunden lang angetestet.
Ich will es nicht verteufeln, es ist halt Popcorn-Gaming.
Aber..hallo? Was ist das? Bioware? Kam von denen nicht das geniale KOTOR?
Was ist das nun? Casual!!! KOTZ! Cutscene, Kampf, Cutscene, Kampf, Cutscene, Kampf, Cutscene, Kampf....
Ich verstehe das sich so ein Spiel gut verkauft, wäre ich noch einmal 16, also quasi ab Playstation2 aufgewachsen, fände ich es auch toll.
So aber ist es für mich ein bisschen "Wing Commander", ein bisschen "Knights of the old Republic", ganz viel "Star Wars" und das ganze gametechnisch reduziert aufs allerunterste Niveau.
Cutscene schauen, Dialog abrattern, kurzes Areal von 6-x Gegner befreien, vielleicht noch einen Safe knacken und wieder ab zur nächsten Cutscene.
Wie gesagt: Atmsophäre stimmig, bombastisch in Szene gesetzt - alles o.k., aber das reine nackte Spiel? Ballern und Antworten anklicken. Nochmal: *GÄHN*!

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Friday, July 22nd 2011, 4:33pm

Ja, aber diese vermeintlichen "Antworten klicken" lassen den Charakter und seine Mitstreiter entwickeln.

So wie du es beschreibst mit Kampf/Cutscene/Kampf/Cutscene ist nahezu jedes Spiel aufgebaut, nach dieser Logik ist jedes Spiel gleich, was sie letzten Endes auch sind!
Nimmt man z.B: Demon's Souls als Beispiel, da passiert rein gar nichts außer dem Kampf selbst, die Story wird hingeklatscht wie Rotze die irg. keine Sau interessiert, da sie spärlich und unstrukturiert präsentiert wird.
Das Gameplay sucht natürlich seines Gleichen, aber in sämtlichen anderen Aspekten punktet es nicht wirklich. Ein Mass Effect 1 zumindest erlaubt eine stetige Entwicklung des Charakters durch durchaus interessante Dialogoptionen, die Szenario und NPCs beleuchten. Das hat mMn nichts mit Hardcore oder Casual zu tun, sondern mit der Auslegung des Gamedesigns. Es gibt nicht viele Spiele, bei denen Atmosphäre/Story/Präsentation und Gameplay Hand in Hand gehen, und da finde ich schon das ein ME1 dazugehört. Die Ballereien habe ich eher als nettes Gimmick betrachtet, es war eben doch mehr Rollenspiel als Actiontitel, nicht so wie Teil 2, und es wäre auch eine Schande wenn beim Rollenspiel keine interessanten Dialoge zu Stande kommen würden ;) Ich habe es genossen in die Welt von ME einzutauchen und hätte stundenlang mit diversen NPCs reden können.

Ach und:
Wenn es dir zu einfach ist, schraub den Schwierigkeitsgrad höher, du Pussy :D :P

Love can't be annihilated. It is not a virus.

SirHenrythe3rd

junges Häschen :) :P

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Friday, July 22nd 2011, 4:50pm

Ach herrlich....Mayhem und ich sind wie die beiden alten Opas in der Muppets Show. :)

OK, May, ich gebe dir in einem Punkt absolut recht: natürlich sind nahezu alle Spiele aufgebaut in Aktion, Erzählung, Aktion, Erzählung, Aktion,...
Mass Effect 1 kenne ich auch nicht, da keine XBOX im Hause.
Ich konnte mich daher nur auf ME2 beziehen - und das auch nur bezogen auf die ersten vier Stunden, das sage ich fairerweise dazu.
Aber lassen wir mal aussen vor das ja streng genommen eh ´alles das gleiche ist´ - ist es halt nicht.
Was macht denn ein Spiel aus, ausser der Spieltechnik selber? Genau! - das gleiche wie beim Film & Fernsehen: Story, Atmosphäre, Spannung & Abwechslung.

Bleiben wir konkret bei ME2: über die Story kann ich nur soviel nach vier Stunden sagen, dass sie mich nicht so gefesselt hat, dass ich unbedingt dranbleiben wollte.
Die Atmosphäre ist stimmig, aber halt genauso wie man es von einem SciFi-Spiel erwartet.
Auch künstlerisch sind keine Meilensteine enthalten, wie etwa in der Alien-Filmreihe dank der Genialität eines H.R. Giger.
Spannung? Sorry, ME2 fand ich nach vier Stunden immer noch nicht spannend! :(
Abwechslung? *ROFL* - guter Witz!

Der Vergleich mit Demon´s Souls ist jetzt echt hart!
Zufällig ist das dann direkt nach ME2 in mein Laufwerk gerutscht...was daraus wurde kann man im DS-Thread nachlesen.
Kurz gesagt entwickelt es sich zu einem der besten Spiele, die ich je zwischen die Finger bekommen habe - *ganz* großes Kino!

Gut, auch hier muss man streng genommen nur....durch eine Landschaft wandern und Gegner töten. Damit ist alles zum Spielprinzip gesagt.
Wir beide wissen aber aber das da *viel* mehr hintersteckt!
Da ich gerade noch vollkommen befangen von dem Spiel bin will ich das jetzt nicht weiter vertiefen, sonst laufe ich Gefahr das man mir -zu Recht- zuviel Euphorie wegen eines schönen Spieles vorwirft.
Aber einen ganz trockenen Unterschied bezogen auf unsere Diskussion sehe ich da schon: kaum Cutscenes!
Im Gegenteil - dass gehört ja zum System "DS" dazu, den Spieler möglichst alleine zu lassen und ihn alles selber entdecken zu lassen.
Die Handvoll Cutscenes sind ja nun nicht echt der Rede wert und unterbrechen das Spiel auch nicht direkt mal für eine 1/4 Stunde wie ein FF.

Aber DS bleibt so oder so ein unfairer Vergleich, ich weiß aber das das durchaus beabsichtigt war, wir vergleichen ja beide gerne in Extremen.

Dicken Gruß Genosse & schönes Wochenende! ^^

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Friday, July 22nd 2011, 5:26pm

Dann lege ich dir wirklich mal ME1 ans Herz, gibt es auch für den PC, denn da fällt das Ganze schon viel mehr ins Gewicht als bei Teil 2, den sie, und da stimme ich dir sehr gerne zu, etwas oberflächlicher im Gegensatz zu Teil 1, gestaltet haben.

Love can't be annihilated. It is not a virus.

Nazgul242

steht auf dicke *Huuup* ;)

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Monday, July 25th 2011, 11:53am

* :D Wir sind einem Stern gefolgt." "Waaas ? Sternhagelvoll seid ihr!" :D *


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