Folding@home

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  • Folding@home ist ein Projekt der Stanford University, welches die Faltung von Proteinen simuliert, um so neue Erkenntnisse für die Entstehung bestimmter Krankheiten zu erforschen.
    Folding@home ist ein Projekt der Stanford University, welches die Faltung von Proteinen simuliert, um so neue Erkenntnisse für die Entstehung von Krankheiten wie z.B. Alzheimer, Krebs, Parkinson oder BSE zu erforschen. Gestartet wurde das Projekt im Jahre 2000.
    Für die Berechnung wird eine enorme Rechenkapazität benötigt, weshalb diese auf möglichst viele Rechner verteilt wird (Distributed Computing). Würden die Universitätsechner diese Berechnungen alleine durchführen, würde diese über Jahrzehnte andauern. Würde man die Rechenleistung aller an der Berechnung beteiligten Computer zusammenzählen, so würde diese etwa der Leistung des 2009 schnellsten Supercomputers, dem IBM Roadrunner, entsprechen.

    Hintergrundinformationen zur Proteinfaltung:
    Proteine sind sozusagen die "Arbeitspferde" biologischer Organismen. Bevor diese ihre Arbeit verrichten "falten" sie sich. Geschieht diese Faltung fehlerhaft, können Krankheiten wie Alzheimer, Krebs, BSE, Creutzfeldt-Jakob-Krankheit, Amyotrophe Lateralsklerose oder Parkinson entstehen.
    Dieser komplexe Prozess der Proteinfaltung ist erst zu einem geringen Teil erforscht. Durch Projekte wie Folding@home erhofft man sich, Krankheiten wie die bereits genannten bzw. die Entstehung derselben in Zukunft bekämpfen zu können.

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